Vollständig offengelegt. Ein Rating, dessen Formel niemand nachvollziehen kann, ist eine Behauptung — und davon gibt es im Trading genug.
| Baustein | Gewicht | gemessen wird |
|---|---|---|
| Kante | 45 % | Mittlerer Ertrag je Position geteilt durch die Streuung der Erträge. Voll ausgereizt bei 0,45 — das erreichen sehr wenige dauerhaft. |
| Einsatz | 20 % | Gleichmäßigkeit der Positionsgrößen (Variationskoeffizient). Verdoppeln nach Verlusten schlägt hier voll durch. |
| Rückschlag | 20 % | Größter Einbruch der Ergebniskurve vom jeweiligen Hoch. |
| Führung | 15 % | Verlierer länger halten als Gewinner, Käufe binnen 48 h nach realisiertem Verlust, Handelsfrequenz. |
Rating = 1000 + (Güte − 0,5) × 2400 × Reifegrad, begrenzt auf 400 bis 2200.
Der Reifegrad ist Trades ÷ (Trades + 40). Mit 10 Positionen wirken nur 20 % deiner Leistung — der Rest bleibt beim Startwert 1000.
Wer die Einsätze wild variiert oder tiefe Einbrüche aussitzt, verliert über Einsatz und Rückschlag mehr, als eine hohe Rendite einbringen kann.
Nach 60 Tagen ohne neuen Trade sinkt das Rating um 25 Punkte je Monat. Ein Rating von gestern soll etwas über heute sagen.
Nicht deine Rendite, nicht deine Kontogröße, nicht welche Werte du handelst. Das Rating soll ein Anfänger mit 500 € genauso erreichen können wie jemand mit 50.000 €.
Was wir nicht sehen können, sagen wir auch: gewertet wird nur, was du uns schickst. Wer mehrere Depots führt, kann sie inzwischen alle hinterlegen — gerechnet wird dann über alle zusammen, damit sich niemand das beste heraussuchen kann. Wer eines weglässt, fehlt uns trotzdem. Dagegen hilft am Ende nur die direkte Verbindung zum Broker.